Kernspintomografie / Offenes MRT

“Eine gute Diagnostik braucht neben einer guten ärztlichen Untersuchung auch optimale Bilder.

Um den Anspruch unserer Patienten auf eine erstklassige Bilddiagnostik erfüllen zu können, arbeiten wir seit Dezember 2009 mit einem der modernsten offenen MRT-Geräte.

Ein offenes MRT ist ideal für Menschen mit Platzangst. Unser MRT-Gerät ist im Gegensatz zu den geschlossenen MRT-Geräten (eine enge, lange Röhre) von 3 Seiten offen und erlaubt einen freien Zugang zum Patienten. Zudem ist es deutlich leiser als die konventionellen MRT-Geräte. Das Gerät ist außerdem hervorragend geeignet um Kinder und übergewichtige Patienten zu untersuchen.”

Dr. med. Thomas Rupp
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Sportmedizin und Chirotherapie

Vorteile der Magnetresonanztomografie (MRT)

Die Magnetresonanztomografie (MRT) oder auch Kernspintomografie genannt, ist ein Verfahren bei dem im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen gearbeitet wird. Hierdurch können Schnittbilder einzelner Körperregionen in hoher Detailauflösung hergestellt werden.

Insbesondere Weichteilstrukturen wie Bänder, Sehnen, Meniskus, Bandscheiben und Muskeln, aber auch Knorpelgewebe und Flüssigkeitsansammlungen können im Gegensatz zum konventionellen Röntgenverfahren besonders gut dargestellt werden. Schädliche Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt und eine Strahlenbelastung wie beim Röntgen entfällt.

Möglichkeiten des MRT

  • Diagnostik an allen Gelenken sowie der Muskulatur und des Sehnen- und Bandapparates
  • Diagnostik an Hals- und Lendenwirbelsäule, der Bandscheiben und des Rückenmarks

Kontraindikation

Wegen des hohen Magnetfeldes können Patienten mit Herzschrittmacher und metallischen Herzklappen nicht untersucht werden.

Metallische Fremdkörper wie Granatsplitter können je nach Lage ebenfalls ein Hinderungsgrund für eine Untersuchung sein, dies gilt auch für ältere Gehörknöchelimplantate.

Bei Patienten mit künstlichem Gelenkersatz kann es zu einem Wärmegefühl im Bereich der Prothese kommen, eine MRT-Untersuchung ist in den meisten Fällen aber möglich.

Ablauf der Untersuchung

Die Untersuchung erfolgt am bis auf die Unterwäsche entkleideten Patienten und dauert je nach untersuchter Körperregion im Durchschnitt 30 Minuten.

Alle magnetisierbaren Metallteile wie z.B. Schmuck, Haarklammern, Piercings, Zahnprothesen, Zahnspangen, Hörgeräte, Uhren, Schlüssel, Münzen, Reißverschlüsse, Druckknöpfe aber auch Scheck- und Parkkarten dürfen nicht in die Nähe des MRT-Gerätes gelangen und sind vorher abzulegen. Make-up das metallische Partikel enthält muss entfernt werden.

Die Untersuchung im offenen MRT mittels Kernspintomographie ist eine Privatleistung und wird von uns nach der geltenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet. Nur in Einzelfällen wird die gesetzliche Krankenkasse die Kosten auf Antrag übernehmen.

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